 | | Täter, Opfer und auch Zuschauer können lernen, wie man eine gefährliche Situation beruhigen und Gewalttätigkeiten vermeiden kann. |
Ein solches „Deeskalationstraining“ wird von Fachleuten geleitet - dies können Pädagogen, Psychologen oder Polizeibeamte sein. Falls du Interesse hast, frag einfach deine Eltern, Lehrer oder Betreuer, wo und wann ein „Deeskalationstraining“ stattfindet.
Ein paar allgemeine Tipps haben wir aber jetzt schon für dich:
- Hilf, ohne dich selbst in Gefahr zu bringen!
- Sieh genau hin, wenn was passiert und misch dich ein!
- Mach dich bemerkbar und sag z.B. „Hört auf! Ich will nicht, dass ihr euch prügelt!“
- Du solltest nicht drohen oder beleidigen. Du kannst kritisieren, ohne dabei jedoch den Angreifer persönlich abzuwerten.
- Versuch, die Streitenden zu trennen.
- Sprich Personen in der Nähe direkt um Hilfe an (z.B. Du, mit der gelben Jacke).
- Wenn du angegriffen wirst, lauf weg! Wer flieht, ist kein Feigling, sondern Realist – vor allem wenn die Angreifer in der Überzahl sind.
- Wenn etwas Schlimmes passiert ist, erstatte Anzeige und gib der Polizei eine möglichst genaue Täterbeschreibung.
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