Surfen in Südamerika, Spielen in Kanada, Chatten in Australien und E-Mails an Freunde in der ganzen Welt verschicken. Im Internet ist fast alles möglich, denn das Internet kennt keine Grenzen. Hier kannst du viele spannende, lustige und interessante Dinge entdecken, dich mit Menschen rund um den Erdball unterhalten und auch Spielefreaks kommen auf ihre Kosten. Aber natürlich lauern auch Gefahren im Netz. Wir haben für dich ein paar Tipps zusammengestellt, damit du dich auch weiterhin unbeschadet durch die ganze Welt klicken kannst.
Unangenehme Inhalte
Im Internet gibt‘s Sachen nicht nur zum Lachen. Beim „Surfen“ kannst du viele Informationen, Ratschläge und auch Hilfe finden. Aber nicht alles, was du im Netz findest, ist nützlich oder hilfreich. Es gibt Seiten, die dir vielleicht gar nicht gefallen oder die dir sogar Angst machen.
->Verbotene Inhalte
Wir empfehlen dir:
| Schau einfach nicht hin, schließlich kannst du jederzeit aussteigen - ein Klick und du bist weg. |
Solltest du E-Mails, Chat- oder Forenbeiträge empfangen, die dir nicht gefallen, die dir unanständig oder gar bedrohlich vorkommen, beantworte sie einfach nicht. Auch hier gilt: Wegklicken oder aussteigen!
Ganz clever ist, wer seinen Eltern davon erzählt, denn die wissen dann nämlich, dass du gescheit genug bist, zwischen den guten und den schlechten Beiträgen im Internet zu unterscheiden.
Kettenmails
Wenn du eine E-Mail-Adresse besitzt, dann hast du sicherlich auch schon mal eine Kettenmail bekommen. Das sind E-Mails, die dich dazu auffordern, sie an alle deine Bekannten weiterzuschicken. Sie versprechen dir oft Glück, wenn du die Anweisungen befolgst oder umgekehrt Unglück, falls nicht. Doch wir können dir versichern: In diesen E-Mails steht meistens nur Quatsch drin. Du brauchst das auf keinen Fall alles glauben.
Solche Mails können nämlich sehr viel Schaden anrichten, da sie manchmal auch Viren enthalten. Außerdem können sie ganze Netzwerke lahm legen. Das kann passieren, wenn tatsächlich jeder Empfänger eines Kettenmails dieses wieder an alle seine Bekannten weiterleitet.
Wir raten dir:
| Versende Kettenmails auf keinen Fall weiter, auch nicht, wenn es sich um Virenwarnungen handelt! |
Unangeforderte (Werbe-) E-Mails
Vielleicht hast du ja auch schon mal Mails bekommen, bei denen du dich gefragt hast, woher die Absender deine E-Mail-Adresse haben. Meist ist es Werbung, die auf diese Weise versandt wird. Das ist nicht nur nervig, weil es länger dauert bis du deine anderen E-Mails runter geladen hast, sondern manchmal auch gefährlich: Oft werden Links auf gefährliche Webseiten, Viren oder „0190-Dialer“ über solche Mails verschickt (gleiches kommt gelegentlich auch bei Messenger-Nachrichten vor).
Grundsätzlich solltest du nur E-Mails öffnen, die von Absendern kommen, die du kennst. Bei den meisten Mail-Programmen kannst du zudem angeben, dass Mails von bestimmten Absendern direkt in den Papierkorb verschoben werden.
Viren
Die häufigste Gefahr im Internet sind Computerviren. Viele sind ärgerlich, manche können aber richtig gefährlich werden. Viren arbeiten wie andere Programme auf deinem Computer - nur dass sie nicht das machen, was du gerne hättest, sondern das, was die Programmierer der Viren wollen.
Tipps:
- Schütze dich vor Viren mit einem guten Virenscanner. Damit kannst du Dateien vor dem Herunterladen auf Viren prüfen lassen. Sorge dafür, dass dein Virenscanner mit entsprechenden Updates regelmäßig erneuert wird.
- Öffne keine angehängten Dateien in E-Mails, wenn du den Absender nicht kennst. Lösche solche E-Mails oder zeig sie jemandem, der sich gut mit Computern auskennt.
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Firewalls
Wer im Internet surft, "saugt" sich Daten aus dem Netz – gleichzeitig können aber andere auch Daten vom eigenen Computer über das Internet "absaugen". Meist bekommt man dies gar nicht mit. Mit speziellen Programmen, so genannten Firewalls (wörtlich übersetzt: Brandschutzmauern), kann man sich dagegen schützen.
Die Installation und Konfiguration von Firewalls ist normalerweise etwas schwieriger als die von Virenscannern. Diese Programme bekommst du von einem Fachhändler oder über das Internet als Download.
„0190-Dialer“
Um im Internet zu surfen, musst du eine Verbindung über einen Internet-Service-Provider aufbauen. Für spezielle kostenpflichtige Informationen und Dienstleistungen gibt es die Möglichkeit, eine Verbindung über eine teurere Servicenummer aufzubauen, und damit den Service zu bezahlen. Diese Spezialverbindung stellen so genannte Einwahlprogramme oder „0190-Dialer“ her.
In jüngster Zeit kam es häufiger vor, dass unseriöse Anbieter die Kosten der Verbindung nicht oder nur gut versteckt genannt haben. So stellten viele Surfer mit der nächsten Telefonrechnung fest, dass sie sehr viel bezahlen sollten - teilweise sogar über 1.000 Euro!
Einige dieser Dialer kannst du erkennen, andere sind so gut versteckt, dass du sie überhaupt nicht bemerkst. Um diese Gefahr zu vermeiden, gibt es Programme, die Schutz versprechen. du kannst auch alle Rufnummern sperren zu lassen, die mit 019x oder 0900 anfangen. Die Programme bekommst du von einem Fachhändler oder als Internet-Download. Über die Sperrung der Telefonleitung solltest du aber zunächst mit deinen Eltern sprechen. |